„Das Prinzip Hoffnung“
Gedanken zu Ernst Blochs 125. Geburtstag
Der in Ludwigshafen am Rhein geborene marxistische Philosoph und Kulturwissenschaftler Ernst Bloch hatte am 8. Juli seinen 125. Geburtstag. Das in den USA 1938-1947 entstandene berühmte Werk „Das Prinzip Hoffnung“ bietet Stoff zu vielen Gedanken. Denn der Marxist Bloch war alles andere als ein platter Materialist. Stärker gar als für die meisten christlichen Theologen war der jüdisch-christliche Chiliasmus, u. a. die Erwartung des Tausendjährigen Reiches, für ihn ein zentrales Thema. Natürlich sollte aus seiner Sicht der Mensch selbst dieses Reich – ohne göttliche Hilfe – verwirklichen. Jenseits kommunistischer Theorien lohnt es sich, hier anzuknüpfen!
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Dr. Christian Baur.
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Gefährliche Gedankenspuren
Stolpersteine auf dem Weg der geistigen Entwicklung
Gedanken üben einen machtvollen Einfluß auf das Wohlbefinden und die persönliche Entwicklung aus. Sie leiten unsere Entscheidungen und prägen unser Verhalten. Doch nicht alles, was wir denken, stammt ursprünglich tatsächlich aus uns selbst. Oft genug folgen wir – unkritisch und unbewußt – fremden Gedankenspuren und ahnen nicht, wie leicht beeinflußbar wir sind. Auch das, was wir als „innere Stimme“ des Geistes betrachten, kann von gedanklichen Erwägungen überlagert werden. Diese Gegebenheiten bilden gefährliche Stolpersteine auf dem Lebensweg, mit denen man rechnen sollte …
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Sparen oder weitere Schulden machen?
Unpolitische Anmerkungen zum G20-Gipfel in Toronto
Begleitet von Protesten der Globalisierungsgegner, Umweltschützer, Gewerkschafter und Frauengruppen haben die wichtigsten Volkswirtschaften (G20) der Erde darüber beraten, ob die einzelnen Staaten künftig zur Konsolidierung ihrer Haushalte einen Sparkurs – wie etwa Deutschland – verfolgen oder zugunsten eines Wirtschaftswachstums eine weitere Verschuldung in Kauf nehmen sollten. Des weiteren wurde seitens der EU versucht, weltweit schärfere Regeln für die Finanzbranche und Spekulationsgeschäfte durchzusetzen. Welche Folgerungen kann der einzelne Bürger aus dieser teuren Großveranstaltung ziehen und: muß er sich nicht auch selbst fragen, wie er sich künftig verhalten sollte?
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Dr. Christian Baur.
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Zu Robert Schumanns 200. Geburtstag
Am 8. Juni hat Robert Schumann – nach Frédéric Chopin der zweite geniale Musiker des frühen 19. Jahrhunderts – seinen 200. Geburtstag. Doch es ist natürlich nicht so, daß die beiden 1810 Geborenen ganz unter sich wären, denn in den vier Jahren zwischen 1809 und 1813 werden sechs der ganz großen Musiker geboren: Felix Mendelssohn Bartholdy führt den Reigen 1809 an, dann folgen die beiden schon Genannten, 1811 Franz Liszt und schließlich 1813 Wagner und Verdi. Welch ein Reichtum an musikalischen Genies!
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Dr. Christian Baur.
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Die Flucht ins Gold, die Jagd nach „dem schnellen Glück“
Was treibt den Menschen zu dem jetzigen verzweifelten „Run“ aufs Gold?
Derzeit ereignet sich – angesichts des schwachen Euro – eine nie dagewesene Flucht ins Gold und läßt den Goldpreis fieberhaft ansteigen. Kann Gold die Zukunftsängste des einzelnen beruhigen, macht es gar glücklich? Welche menschlichen Verhaltensweisen stehen dahinter?
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Dr. Christian Baur.
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Warum?
Das Erdbeben von Haiti am 12. Januar 2010 hat 230.000 Menschen den Tod gebracht. Wo bleibt Gott bei diesem Schicksal?
Ein Beitrag von
Paul Schmitt.
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Phänomen „Gedächtnis- transplantation“
Nach Transplantationen entwickeln Organempfänger oft Eigenschaften des Organspenders.
Wie kommt es zu diesem mysteriösen Phänomen, von dem immer häufiger berichtet wird?
Ein Beitrag von
Werner Huemer.
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Islands „Nachhilfeunterricht“ für Europa
Die Schlagzeilen über den Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island – sowie die dramatischen Folgen für den europäischen Flugverkehr – wollten in den letzten Wochen nicht mehr enden. Sie brachten fast in Vergessenheit, daß diese größte Vulkaninsel der Erde im Oktober 2008 aus anderen Gründen in den Blickpunkt geriet: wegen des möglichen Staatsbankrotts, der dem Land im Zuge der weltweiten Finanzkrise drohte. Nun hat ein „Vulkanwitz“ beides auf einen Nenner gebracht: „Nein, nein, Island: Wir baten um cash (Bargeld), nicht um ash (Asche).“ Ist diese Aschengabe nicht vielleicht doch etwas mehr als eine lästige Störung der europäischen Verkehrsnormalität?
Ein Beitrag von
Dr. Christian Baur.
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Das Turiner Grabtuch – vom 10. April bis 23. Mai 2010 im Dom von Turin ausgestellt
„Arte“ brachte am 10. April 2010 eine Sendung zur Forschungslage. Ist das Turiner Grabtuch tatsächlich das Leinentuch, mit dem Jesus nach der Kreuzabnahme und vor der Beisetzung eingehüllt wurde, oder handelt es sich um eine mittelalterliche Fälschung? Die letztere Vermutung schien sich 1988 durch die Radiokarbondatierung des Tuches auf die Zeit zwischen 1260 und 1390 zu bestätigen. Doch seither sind die Zweifel an der Exaktheit der damaligen wissenschaftlichen Methode nicht zur Ruhe gekommen. Ist das berühmte Tuch doch echt?
Ein Beitrag von
Dr. Christian Baur.
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Wie Vorurteile unser Verhalten beeinflussen
Es gibt viele Vorurteile, wie zum Beispiel: „Männer kaufen ungern ein“ oder „Frauen können sich schlecht orientieren“ oder „Testosteron macht angriffslustig“. Testosteron ist ein männliches Sexualhormon, das zur Ausbildung der männlichen Geschlechtsmerkmale führt und während der Pubertät den Bartwuchs anregt. Eine andere Eigenschaft ist die Förderung des Muskelaufbaus. Deshalb war Testosteron früher ein beliebtes Dopingmittel. Hier soll gezeigt werden, daß das männliche Sexualhormon Testosteron im Gegensatz zur landläufigen Meinung den Menschen nicht angriffslustig macht, sondern das Bestreben, „führen zu wollen“, stärkt. Diese Wirkung zeigt es nicht nur bei Männern, sondern ebenfalls bei Frauen..
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Prof. Dr. Dieter Malchow.
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„Der Untergang des Abendlandes“?
Griechenland, die geistig-kulturelle Wiege des Abendlandes in höchster Gefahr
Aus dem vergleichenden Studium der Weltkulturen entwickelte Oswald Spengler in seinem 1918-22 erschienenen Werk „Der Untergang des Abendlandes“ seine Auffassung von der notwendigen Vollendung oder Auflösung unserer Kultur. Daß jetzt in besonderer Weise Griechenland – das Geburtsland Europas – in höchst gefährliche Turbulenzen gerät, widerspricht Spenglers Thesen nicht. Denn das Gebaren der skrupellosen Finanzhaie und der Widerstand des aufbegehrenden Volks, das die Rechnung bezahlen soll, sind durchaus typisch für unsere Zeit, in der die einstige Kultur durch bloße Zivilisation verdrängt wird und das Geld über den Geist zu herrschen beginnt. Gibt es in diesem Stadium überhaupt noch Hoffnung?
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Dr. Christian Baur.
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Frédéric Chopin
Zum 200. Geburtstag
Man weiß nicht genau, ob Frédéric François Chopin – auf polnisch: Fryderyk Franciszek Szopen –, einer der berühmtesten und beliebtesten Klavierkomponisten der Musikgeschichte, am 22. Februar oder am 1. März 1810 in Żelazowa Wola bei Warschau geboren ist. Obwohl sein Vater Franzose war und er von seinem 21. Lebensjahr bis zu seinem Tode 1849 fast immer in Paris lebt, fühlt er sich zeitlebens – nach seiner Mutter – als Pole. So ist er zwar auf dem bekannten Pariser Friedhof Père Lachaise beerdigt, sein Herz befindet sich jedoch in der Heiligkreuzkirche zu Warschau.
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Dr. Christian Baur.
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„Wir führen den Dritten Weltkrieg - gegen die Natur!“
Die Meisten kennen den engagierten Journalisten und Umweltaktivisten aus dem ARD-Politmagazin »Report«. Als Pionier der ersten Stunde setzt
Franz Alt sich für die Etablierung erneuerbarer Energien ein und ist - wie man beim Interview feststellen konnte - ein hellwacher Geist, der voller guter Ideen steckt!
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Mehmet Yesilgöz.
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Das „GPS“ der Tiere
Beim Thema „Navigation“ denkt man an Kompaß, Landkarten oder an die neuere Errungenschaft des „GPS“ (Global Position-ing System). Wenn man demgegenüber aber die Navigationsleistungen von Tieren betrachtet, erscheinen unsere technischen Entwicklungen ziemlich banal. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welch feinen Sensoren Tiere ausgestattet sind, um sich zurechtzufinden. Eine wichtige Rolle dabei spielt das Magnetfeld der Erde. Über das bemerkenswerte Orientierungsverhalten von Tieren sprachen wir mit Dr.-Ing. Franz Past aus München, der sich seit vielen Jahren intensiv mit dieser Thematik beschäftigt.
Wie sich Tiere in der Natur durch ihre erstaunlichen Fähigkeiten perfekt orientieren
Dr.-Ing. Franz Past im GralsWelt-Gespräch mit
Tobias Kunst..
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Die Katastrophe von Haiti
Gibt es eine Erdbebenvorwarnung?
Soweit bekannt, ereignete sich das verheerende Erdbeben in Haiti ohne Vorwarnung. Waren die Menschen in dem armen Land ohnmächtig den Naturgewalten ausgesetzt? Es läßt sich hier keine klare Antwort geben, denn es gibt ganz andere Fälle: So erwachten zum Beispiel die Schlangen in der Nähe der chinesischen Stadt Haicheng Anfang 1975 vorzeitig aus dem Winterschlaf und erfroren in der Kälte. Dieses merkwürdige Verhalten führte zur rechtzeitigen Evakuierung und Rettung Zigtausender Menschen vor einem schweren Beben. Doch die Wissenschaft ist skeptisch und meint, erfolgreiche Vorhersagen zeigten vor dem Hintergrund der Häufigkeit von Beben kaum „statistische Signifikanz“. Soll man hier wirklich „schicksalsergeben“ auf eine Wissenschaft von morgen warten, oder können andere Wege begangen werden?
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Dr. Christian Baur.
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Die ehrlichen Leute, es gibt sie noch!
Schon seit einiger Zeit häufen sich die Nachrichten, daß Personen in führenden Positionen, sei es in Wirtschaft, Politik oder Sport, sich nicht so verhalten, wie es angemessen ist. Daher schwindet langsam das Vertrauen, ob das, was solche Leute sagen, auch wirklich stimmt. Aber warum häuft sich dieses Verhalten, sind die Versuchungen zu groß? Zu dem Thema Versuchung gibt es eine interessante Theorie und ihre wissenschaftliche Überprüfung.
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Prof. Dr. Dieter Malchow.
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Der Turmbau zu Dubai
Der 4. Januar 2010 war der Tag der offiziellen Eröffnung des höchsten Bauwerkes der Welt, des Burj Chalifa in Dubai. Er überragt mit seinen 828 Metern Höhe die bisherige Nummer 1, den Tower 101 in Taipeh, um gute 300 Meter. Er hat 160 Stockwerke und 87 Fahrstühle (keiner legt die gesamte Strecke in einem zurück), und die Temperatur an der Spitze ist bis zu acht Grad niedriger als am Boden. 50 Meter tief reichen die Fundamente des Wolkenkratzers in den Wüstensand, und das Gebäude ist eine halbe Million Tonnen schwer. Ist dieser Turm ein weiterer Markstein des Menschen in seinem Bemühen, sich die Erde wahrhaft untertan zu machen?
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Regina Huber.
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Das lange Leben nach dem Tod
Gibt es ein Leben nach dem Leben?
Was ist das Ziel unseres Lebens?
Woher stammt unser Bewußtsein?
Auch wenn die meisten Menschen den Gedanken daran verdrängen: der Tod, das Abschiednehmen von der physischen Welt, gehört untrennbar zu unserem Leben hier auf der Erde. Mit jedem Lebensjahr, jeder Lebensminute kommen wir dem Moment des Sterbens näher. Täglich verlassen in Deutschland rund 2.500 Menschen diese Welt, pro Jahr überschreiten über 900.000, weltweit 70 Millionen Menschen die „Schwelle“. Die Schwelle … wohin? Wer kann dafür bürgen, daß es wirklich ein Leben nach diesem Leben gibt? Und wenn es wirklich „weitergeht“ – wer könnte sagen, wie und wohin uns die „Reise“ führen soll?
Ein Beitrag von
Werner Huemer.
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Mit Strom im Fluß
Das Elektro-Fahrzeug "Tesla 1" beweist, daß das Klischee vom unatraktiven E-Mobil nicht stimmen muß. Die Entwicklung von Elektrofahrzeugen wurde in den letzten Jahren vehement vorangetrieben, nicht nur optisch, sondern auch technisch. Elektromotoren erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 99,5 Prozent. Demgegenüber ist der heute noch übliche Verbrennungsmotor mit einem Wirkungsgrad von maximal 40 Prozent ein verschwenderischer Luxus.
Gehört den Elektrofahrzeugen die Zukunft der Fortbewegung?
Ein Beitrag von
Paul Schmitt. [weiter...]
„Die Zeit steht still …“
Man kann es kaum erwarten, den angesagten wirtschaftlichen Aufschwung in die Tat umzusetzen, und jetzt verhindert die Kältewelle viele Aktivitäten, lähmt vor allem die Bauwirtschaft, den Motor der Ökonomie. Was tun? Ist das Wachstum, mit dem die gigantischen Schulden getilgt werden sollen, doch zu Ende? Ist ein Nachdenken über unser Verhältnis zur Zeit, ja zu uns selbst, angesagt? Sicher tun wir das nur, wenn es Zwänge gibt, dies zu veranlassen. Müssen wir das nicht eigentlich begrüßen? .
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Dr. Christian Baur. [weiter...]
„Platter Materialismus ist völlig unzureichend!“
Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (geb. 1939 in Zürich) wurde durch sein Engagement für die Ökologische Steuerreform sowie den Emissionshandel, vor allem aber durch sein Hauptwerk „Faktor Vier“ bekannt. Der Sohn des berühmten Physikers und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker und Neffe des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ist Mitglied des „Club of Rome“ und seit 2008 Träger des renommierten „Deutschen Umweltpreises“.
GralsWelt-Redakteur
Mehmet Yesilgöz traf Prof. von Weizsäcker für das folgende Gespräch auf einer umweltfreundlichen Reise mit der Bahn.
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Die Frau als Priesterin (?) – Ein Blick in die Geschichte der Christenheit
Anmerkungen zur Wahl Margot Käßmanns als Ratsvorsitzende der EKD
Als die Bischöfin Margot Käßmann – zugleich eine geschiedene Frau – Ende Oktober 2009 zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt wurde, gab es Aufregungen in der Russisch-Orthodoxen Kirche. Sie erklärte, sie könne die Beziehungen zur EKD mit einer Frau an der Spitze keinesfalls mehr fortführen. Hingegen waren die Reaktionen der Katholischen Kirche versöhnlich gestimmt, obwohl von ihrer Seite noch keinerlei Anzeichen wahrzunehmen sind, eine Weihe von Priesterinnen zuzulassen. Wie stand Christus zur Frau, bzw. was ist im Neuen Testament sowie bei den Kirchenvätern zu diesem Thema zu finden? Erschöpft sich die neue Rolle der Frau in einem kirchenpolitischen Amt?
Ein Beitrag von
Dr. Christian Baur.
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Der „christliche Streit“ um das Kreuz
Betrachtungen über das lateinische und das frühchristlich-
griechische Kreuz
Große Aufregung und Empörung verursachte jüngst die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg, das Kreuzzeichen in den Klassenzimmern staatlicher Schulen – oder gar das Kruzifix – verletze die Religionsfreiheit der Schüler. Vor allem römisch-katholische Kreise reagierten zum Teil sehr heftig auf das Urteil. Man sieht christliche Werte in höchster Gefahr.
– Wie christlich ist das Kreuzzeichen wirklich? Hat das frühchristlich-griechische Kreuz – gegenüber dem Leidenskreuz – die eigentlich universale Bedeutung?
Ein Beitrag von
Dr. Christian Baur.
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„Freude, schöner Götterfunken“ –
„… hart im Raume stoßen sich die Sachen“
Schillers „Ode an die Freude“, die der 27jährige Dichter schreibt, wird eine Generation später durch Beethovens 9. Symphonie „unsterblich“. 1972 schließlich kürt der Europarat Schillers Ode in Beethovens Vertonung zur Europahymne, wenngleich in einer reduzierten Fassung, in der man den „lieben Vater“ droben vergißt und nicht „die Bettler“, aber doch „alle Menschen“ Brüder werden läßt.– Idealistische Vision und harte Realität, zumal die politische, haben Schiller immer wieder beschäftigt, sowohl in seinen theoretischen Schriften wie auch in seiner Dichtung. Zwei charakteristische Zeilen finden sich dazu in „Wallensteins Tod“: „Leicht beieinander wohnen die Gedanken / Doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.“
Welcher der beiden Aspekte hat sich in Schillers Werk bis zum Tod des Dichters 1805 am stärksten durchgesetzt?
Ein Beitrag von
Dr. Christian Baur.
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Es war einmal …
Die Neuentdeckung des Bücherlesens
Gedanken von
Manfred Grietens anlässlich des bundesweiten Vorlesetages am 13. November 2009.
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Das „Wunder von Leipzig“ vom
9. Oktober 1989
Von einem „Wunder biblischen Ausmaßes“ sprach der ehemalige Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche, Christian Führer, im Rückblick auf die „friedliche Revolution“ vom 9. Oktober 1989. (1) Er hatte die dortigen Friedensgebete, an die sich seit dem 4. September 1989 die Montagsdemonstrationen anschlossen, bereits 1982 initiiert.
Die DDR-Regierung reagierte damals nervös auf die Demonstrationen und war durchaus darauf vorbereitet, diese durch Gewalt zu beenden. Vorbild dazu hätte ohne weiteres die blutige Niederschlagung der Studentendemonstration vom 4. Juni 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking durch die chinesische „Brudernation“ sein können. Und doch kam alles anders. Waren es denn die Gebete, die eine unerwartete Wende brachten?
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Dr. Christian Baur .
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Das Haus brennt – gelöscht wird übermorgen
Der G-20-Gipfel in Pittsburgh – ein Versuch, Symptome zu kurieren
Wieder einmal ging ein internationales Gipfeltreffen ergebnisarm zu Ende, der G-20-Gipfel in Pittsburgh. Man hatte sich vorgenommen, mehrere Themen abzuarbeiten, sich insbesondere aber mit wirkungsvollen Maßnahmen gegen die Finanzkrise und für größeren Umweltschutz einzusetzen. Das ausgeprägte Eigenlob der daran Teilnehmenden darf nicht darüber hinweg-täuschen, daß kaum etwas konkret Verwendbares erreicht wurde.
Das ist jedoch nicht erstaunlich, da wirkliche Reformen gegenwärtig kaum von großen, relativ trägen Strukturen zu erwarten sind, sondern nur von der eher kleinen Anzahl von Menschen, die bereit sind, nach den Ursachen der jetzigen Schwierigkeiten zu suchen!
Ein Beitrag von
Paul Schmitt.
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„Säule der Schöpfung“ begeistert Astronomen
Es gibt doch immer wieder einige gute Nachrichten! So veröffentlichte jetzt die US-Raumfahrtbehörde NASA Aufnahmen, die das Weltraumteleskop Hubble jüngst zur Erde funkte. Astronauten der US-Raumfähre „Atlantis“ hatten dieses Teleskop im Mai aufwendig nachgerüstet, so daß es für mindestens weitere fünf Jahre im All bleiben kann.
Die neuen Bilder, die jetzt bekannt wurden, begeistern nicht allein die Fachleute, sondern sprechen auch den Schönheitssinn eines jeden Laien an.
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Dr. Christian Baur.
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Vertrauen
Wie läßt sich das zuletzt schwer erschütterte Vertrauen in die Zukunft durch den einzelnen wieder aufbauen?
Im August/September 2009 über „Vertrauen“ nachzudenken, hatte sich das Europäische Forum Alpbach im Sommer 2008 vorgenommen, also vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Dies war eine fast prophetische Themenwahl. Bei der jetzigen Konferenz mit rund 3.500 Teilnehmern aus 67 Ländern, u. a. mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sowie fünf Nobelpreisträgern, geht es vor allem um Vertrauen in den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Politik, also um große, entsprechend schwerfällige Institutionen.
Es ist sehr fraglich, ob von dort Antworten kommen, die dem einzelnen helfen können, das verlorene Vertrauen wiederzugewinnen. Wenn es um wahres Vertrauen geht, wird man sicher mit bescheideneren Gedanken beginnen müssen.
Ein Beitrag von
Dr. Christian Baur.
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„Ich kann nicht hören, aber horchen!“
Wie ist es, wenn man taub geboren wird und von den Lippen lesen lernen muß? Wird man mit vielen Vorurteilen konfrontiert, vielleicht sogar als zurückgeblieben oder dumm eingestuft? Welche Fähigkeiten kann man sich erarbeiten?
Sarah Neef (27) gibt auf solche Fragen in ihrem packenden Buch „Im Rhythmus der Stille“ Antwort. Und sie lebt vor, wie man sich trotz Hörbehinderung sogar Fähigkeiten aneignen kann, die man üblicherweise nur Normalhörenden zuschreibt: Fremdsprachen lernen, Studieren, Musik hören, Tanzen …
Buchautorin Sarah Neef im GralsWelt-Interview mit
Michael Oort.
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Die Krise nach der Krise
Seit Monaten wird wieder, angesichts erneut steigender Ölpreise – nach der Finanz- und Wirtschaftskrise – über eine kommende Energiekrise spekuliert. Doch die Quelle dafür ist nicht bei einigen notorischen Schwarzsehern zu suchen, sondern bei der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris, die bereits Ende Februar vor einem Versorgungsengpaß, insbesondere beim Öl, warnte und die Ansicht vertrat, im Jahre 2013 werde es zu einer noch schlimmeren Weltwirtschaftkrise als bisher kommen (1).
Der einzelne muß sich solchen Entwicklungen gegenüber recht hilflos vorkommen. Vollzieht sich dies nur über unseren Köpfen, oder haben wir selbst damit zu tun?
Eine Beitrag von
Christian Baur.
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„Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Schritt für die Menschheit“
Neil Armstrong am 21. Juli 1969 auf dem Mond
Die Raumfahrt der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war zutiefst politisch motiviert, denn mit der ersten Weltraumfahrt des Russen Juri Gagarin im April 1961 begann ein Wettlauf ins All.) Am 25. Mai heizt der US-Präsident John F. Kennedy diesen erst richtig an, als er die Auffassung vertritt, Ende des Jahrzehnts müsse die US-Raumfahrt eine sichere Mondlandung durchführen.
Knapp sechs Jahre nach der Ermordung des Präsidenten und zweieinhalb Jahre nach dem Tod dreier Astronauten gelingt die Landung auf dem Mond.– Wie kann die Bilanz dieses großen Ereignisses heute aussehen?
Eine Beitrag von
Christian Baur.
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„Der Luzifer-Effekt“
Was treibt den Menschen zum „Bösen“?
Rückblickend auf das monströse Verbrechen von Amstetten unternimmt die Psychologie mehr oder weniger hilflose Erklärungsversuche, will schlechte, erniedrigende Kindheitserlebnisse des späteren Täters heranziehen, um dessen massives, menschenverachtendes Fehlverhalten zu deuten.
Im Gegensatz dazu hat der Sozialpsychologe Philip Zimbardo mit seinem Buch „The Lucifer Effect“ (2007) nicht einen einzelnen Täter im Blick, der in den „Abgrund des Bösen“ stürzt, sondern gruppendynamische Vorgänge, wie sie sich etwa in „Abu Graib“ ereigneten. Die schreckliche – wenngleich nicht ganz neue – Botschaft seiner Beobachtungen ist, daß die Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht von hartgesottenen Unmenschen begangen wurden und werden, sondern von Menschen wie Du und ich! Gibt es ein dahinterstehendes luziferisches Prinzip?
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„Gehirn-Doping“
Die Pille für das Supergedächtnis – eine Frage des Überlebens?
Doping im Sport ist in aller Munde. Man hofft immer wieder vergebens, den Ehrgeiz der Sportler in den Grenzen des Erlaubten zu halten. Für einen einmaligen Sieg ist offenbar die Mehrheit dazu bereit, die eigene Gesundheit sowie jede Moral aufs Spiel zu setzen.
Leistungssteigernde Pillen sollen jetzt auch das Denken stimulieren, es ermöglichen, im Wettbewerb der Intelligenz die anderen zur Seite zu schieben. Glaubt man wirklich, daß auch hier allein „der Stärkere“ die wahren Lebenschancen ergreift?
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Dr. Christian Baur. [weiter...]
„… der Heilige Geist und wir haben beschlossen …“
Die Rücknahme der Exkommunikation von vier traditionalistischen Bischöfen – auch des Holocaustleugners Richard Williamson – durch Papst Benedikt XVI. hat weltweit Irritationen ausgelöst. Schwierigkeiten mit kirchlichen Entscheidungen gab es immer wieder. Wie wurden denn vor fast 2000 Jahren Auseinandersetzungen und Erschütterungen – die damals natürlich keine politischen Auswirkungen hatten – gelöst?
Dies spiegelt sich in einem Text der Apostelgeschichte wider (1). Damit wird zugleich die Frage aufgeworfen, ob der Wille der Apostel immer vom Heiligen Geist inspiriert war.
Von
Dr. Christian Baur.
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Das sogenannte Gottes-Gen – die Crux von Glauben und Wissen
Der moderne Mensch hat seinen bisherigen Glauben verloren und wendet sich der Wissenschaft zu. Auf Glauben will er aber doch nicht ganz verzichten, so sucht er nach einem „beweisbaren Glauben“ und hofft, die Naturwissenschaft erfasse, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ und könne „die letzten Dinge“ erklären...
Von
Dr. Christian Baur und
Prof. Dr. Dieter Malchow.
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Weiß das 21. Jahrhundert noch von Tugenden und Lastern?
Das mittelalterliche Wissen von den „Tugenden“, den „sieben Todsünden“ und von anderen Begriffen dieser Art scheint völlig vergessen zu sein, und doch hat sich sogar das Fernsehen unlängst damit beschäftigt. „Entschuldigend“ wurde dazu gesagt, von „Tugenden“ zu reden, gar von „Untugenden“, habe „etwas religiös-moralisch Antiquiertes“ und doch würden jetzt „zeitgemäße, messerscharfe Analysen“1 vorgestellt. Dies will „gral.de“ in seiner Betrachtung aufgreifen und seine eigene Sicht darstellen.
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Der Finanzmarkt und die Krise
Die Krise an der Wall Street ließ in den letzten Wochen Finanzgiganten wie JP Morgan, Lehmann Brothers oder Merrill Lynch stürzen - Banken deren Straucheln oder gar Fall bisher als unmöglich galt! Nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001 - in deren Folge hunderte von Milliarden Dollars durch Panikkäufe und Verlustspekulationen an den Börsen vernichtet wurden - scheint nun ein noch gefährlicherer und tiefer greifender Einschnitt die Finanzmärkte getroffen zu haben, ein Einschnitt, der für alle Volkswirtschaften in den nächsten Jahrzehnten fatale Folgen haben könnte! Ist nach dem Einsturz des World Trade Centers 2001 jetzt das World Financial Center – das Weltfinanzzentrum – in Gefahr?
Ein Beitrag von Dr. Christian Baur. [weiter...]
Die Entwicklung des Lebens
Warum ist das Leben so, wie es ist? Weshalb gibt es die Vielfalt der Formen und Arten? Welche Stellung haben wir Menschen in diesem Weltgetriebe? Jahrtausendelang bot auf solche Fragen – sofern sie überhaupt gestellt wurden – nur der Glaube an höhere Mächte Antworten. Gott hätte eben alles so geschaffen, wie es ist.
Seit rund 150 Jahren allerdings stellt die Naturwissenschaft religiöse Offenbarungen vehement in Frage: Nichts sei einfach erschaffen worden; das Leben auf Erden habe sich im Laufe von Jahrmillionen entwickelt. Haben die alten Überlieferungen damit endgültig ausgedient?
Ein Beitrag aus dem aktuellen Themenheft 21 von
Werner Huemer [weiter...]
Die Erforschung der Gedanken
Kostenloses Probeheft
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, wie Gedanken wirken.
Neue wissenschaftliche Untersuchungen bieten Ergebnisse, die unser bisheriges Weltbild verändern könnten: Gedanken haben eine meßbare Wirkung, die über das Persönliche hinaus reicht.
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Das große Rätsel „ICH“
Kostenloses Probeheft
Wie entsteht die menschliche Persönlichkeit?
Das „Ich „ bleibt ein großes Rätsel, solange man seinen Ursprung in Körper- bzw. Gehirnfunktionen sucht. Jedoch ist dieses Rätsel durchaus lösbar, sobald nichtmaterielle Bereiche des Seins mit in Betracht gezogen werden.
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Hilfen aus dem Jenseits
Kostenloses Probeheft
Die oft geäußerte Furcht vor all dem, was mit dem Jenseits in Verbindung steht, ist in erster Linie auf unsere Unkenntnis zurückzuführen.
Tatsächlich sind wir mit dem Jenseits eng verbunden.
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Expedition Innenwelt
Gedanken, Gefühle und Empfindungen begreifen und nützen lernen... das neue, druckfrische Buch von
Werner Huemer. [weiter...]
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