Die Wandlungsworte während der katholischen Eucharistiefeier wurden geändert. Es heißt nun nicht mehr, Jesus Christus habe sein Blut „für alle“ vergossen. Stattdessen sollen die Priester bei der Messe künftig sagen, das Blut sei „für viele“ vergossen worden. Die deutsche Bischofskonferenz hatte sich viel Zeit gelassen mit der Umsetzung. Welche Motivation steckt hinter dieser päpstlichen Anordnung?
Autor: Claus Georg Tornai
Der Bezug des Menschen zur Glocke
Unser Wissen über die Dimensionen des Alls und über Entstehung der Welt hat sich in jüngster Zeit dramatisch erweitert. Von den Vorstellungen, die man darüber im Altertum oder Mittelalter, ja selbst noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte, ist heute praktisch nichts mehr übrig. Was sich den Blicken durch moderne Teleskope offenbart, sprengt jegliches Vorstellungsvermögen – und stellt religiöse Konzepte, die von einer besonderen Bedeutung des Planeten Erde ausgehen, mehr denn je in Frage. Selbst zum „ersten Augenblick“ in der Geschichte des Universums gibt es bereits naturwissenschaftliche Konzepte. Hat die Lehre von einem „Schöpfungsakt Gottes“ damit endgültig ausgedient?
Zuckt ein Gedanke in Dir auf, so halte ihn zurück, sprich ihn nicht sofort aus, doch nähre ihn; denn er verdichtet durch Zurückhaltung im Schweigen und gewinnt an Kraft wie Dampf im Gegendruck …
Ein Vortrag aus dem 1. Band des Werkes „Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft“
Edvard Munchs „Der Schrei“
Immer mehr Einträge finden sich im Internet unter dem Begriff der globalen Angst. In Anbetracht der vielen Krisen weltweit scheint dies leicht erklärlich zu sein. Bereits vor vierzig Jahren hat Eugène Ionesco – anläßlich der Eröffnung der Salzburger Festspiele – noch jenseits der Globalisierung von der „universellen Angst“ gesprochen. Er glaubte hierzulande noch „eine Insel“ ausmachen zu können, „inmitten sturmgepeitschter Wogen“. Jüngst ist ein künstlerisches Dokument der Angst, das Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch, für eine horrende Summe versteigert worden. Ist diese Angst aktuell oder die Euphorie einer Gesellschaft, die einen phantastischen Event erlebte?
Alexander Paynes Tragikomödie „The Descendants“
Die Regenwaldaktivisten Reinhard Behrend und Clemens Bartsch im Gespräch
Die ersten Vorträge der Gralsbotschaft (5)
Eine Einführung in das Werk „Im Lichte der Wahrheit“ von Abd-ru-shin (1875–1941)
Zukunftsreport von Franz Alt
Ist der Klimawandel vielleicht doch nur ein Schwindel oder zumindest stark übertrieben? Ist inzwischen nicht eher bewiesen, daß einige Klimaforscher Zahlen manipuliert und übertrieben haben? Hatten wir soeben in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht einen besonders kalten und schneereichen Winter? Und droht wirklich der Weltuntergang, wenn die Temperaturen um zwei Grad steigen?
Obst und Gemüse, Kartoffeln, Getreide und Milch – jahrhundertelang waren das gesunde Grundnahrungsmittel für den Menschen. Heute sind es oft nur noch Rohstoffe, die mit großem Aufwand – chemischer oder physikalischer Natur – zerlegt, umgeformt und modifiziert werden, um ein neues, „verbraucherfreundliches“ Produkt herzustellen. Doch eines sollte uns klar sein: Je komplizierter die Verarbeitung des Nahrungsmittels ist, desto geringer ist der Gehalt an Vitalstoffen, und desto mehr muß das Produkt nachträglich wieder aufgewertet und aufgepeppt werden – mit Farbstoffen, Geruchs- und Aromastoffen, Geschmacksverstärkern, künstlichen Vitaminen, Mineralien und so weiter. Die Zutatenliste ist lang.
Autor: Hildegard Willms-Beyárd
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Die berühmte venetische Villa Barbaro in Masèr – von Andrea Palladio um 1560 erbaut und vom Maler Paolo Veronese ausgemalt – wird immer wieder „Tempel der Harmonie“ genannt. Diese Bezeichnung ergibt sich sowohl durch die hervorragend ausgewogene Architektur als auch wegen der Fresken …
Martin Schott liest den Text »Wozu leben wir auf Erden?« von Richard Steinpach, veröffentlicht im Buch »Weg und Ziel«, 1993 (Gesamtdauer: ca. 10 Minuten) …
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Der amerikanische Literaturwissenschaftler Stephen Greenblatt befaßt sich seit vielen Jahren mit den Ideen der Renaissance. Jetzt beschreibt er, wie im Jahre 1417 in einer deutschen Klosterbibliothek das vergessene Manuskript des römischen Dichterphilosophen Lukrez (97–55 v. Chr.) „Über die …
Erlebnis einer selbstlosen Liebe …
Die Wogen der jungen Erinnerung brandeten noch, sie netzten ihre hellbraunen Augen und erfüllten ihr zerbrechliches Wesen, bis ihr die Stimme versagte. Ich hatte Mühe gehabt, Julia zu folgen, denn viel mehr noch als das, was sie von ihrem Erleben am Sterbebett des Vaters zu erzählen wußte, …