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Dr. Reimar Banis

„Zentralkonflikte lösen und Potentiale entwickeln“

Dr. med. Reimar Banis entwickelte in jahrelanger Arbeit ein neuartiges energetisch-homöopathisches Test- und Therapieverfahren, mit dem inzwischen allein in Deutschland mehr als 400 Ärzte und Heilpraktiker erfolgreich arbeiten; weltweit sind es über 1.000 Therapeuten in 20 Ländern. Mit der „Psychosomatischen Energetik“ scheint eine Methode gefunden zu sein, mit der die den Krankheiten zugrundeliegenden Konflikte oder Traumata genau spezifiziert werden können, um sie dann mit Hilfe der Homöopathie zu lösen.


GralsWelt: In der „Psychosomatischen Energetik“ werden einige spezielle Begriffe verwendet, über die wir gerne Näheres erfahren möchten. So erfolgt die Behandlung verschiedener Konflikte eines Menschen nach dem sogenannten Zwiebelschalenprinzip. Was bedeutet das?
Banis:
Die Konfliktbehandlung hat sich historisch ergeben. Vorerst entwickelte ich die entsprechenden homöopathischen Komplexmittel, um Konflikte gleichen Inhalts durch Resonanz aufzulösen. Zunächst zeigte sich bei fast allen Patienten nur ein Konflikt, der daraufhin behandelt wurde. Nach einigen Monaten der Konflikttherapie stellte sich heraus, daß ein bestimmter Konflikt im Durchschnitt drei bis fünf Monate behandelt werden muß, bevor er ganz verschwunden ist. Nach dessen Auflösung trat – für uns zunächst überraschend – ein neuer Konflikt in den Vordergrund. Diesen Vorgang haben wir mittlerweile als ein Gesetz erkannt, das heißt, die meisten Menschen haben zahlreiche Konflikte in ihrem Unbewußten. Nur bei Kindern und hoch spirituellen Menschen finden sich manchmal lediglich ein bis zwei Konflikte. Für die allermeisten Menschen ist die durch die „Psychosomatische Energetik“ unterstützte Bewältigung von Konflikten daher ein länger währender Prozeß, wie bei einem Bergtagebau, wo man in immer weiteren Schichten nach unten kommt. Viele Menschen kommen im Verlauf der Behandlung durch Träumen immer weiter in die Kindheit, gelangen dabei in tiefere Schichten ihrer tiefen Emotionen, daher wurde der Begriff „Zwiebelschalenprinzip“ geprägt. Die Menschen öffnen sich dabei immer mehr. Wir behandeln im übrigen grundsätzlich immer schrittweise das, was offensichtlich jetzt gerade – warum auch immer – an der Reihe ist. Wir versuchen nicht gewaltsam, verschlossene Türen zu öffnen. Es ist ein langsamer Wachstumsprozeß, der meist unmerklich zu einer Verbesserung des Gesamtzustandes führt. Fließt die Lebensenergie dann stärker, kommt es vermutlich zur Aktivierung älterer Konfliktebenen, wie wenn in einem alten Flußbett zuvor liegengebliebener Schlamm aufgewühlt wird, sobald das Wasser wieder stärker fließt.

GralsWelt: Sie haben auch den Begriff des „Zentralkonfliktes“ geprägt. Was verbirgt sich dahinter?
Banis:
Der Zentralkonflikt ist das, was einen Menschen in seiner Vergangenheit am meisten geängstigt hat, wovor er sich heute noch schützen möchte. Es ist ein Trauma, das seelische und körperliche Krankheiten präformiert, weil es eine zentrale Bedeutung für das Stoffwechselsystem und auch den Charakter eines Menschen hat. Es kann sich um eine Enttäuschung handeln, es kann sein, daß man Ängste hat, was auch immer; es ist etwas, wo der Mensch existentiell bedroht und seelisch ins Mark getroffen wurde. Aus Gründen des Selbstschutzes versucht man dann – bildlich gesprochen -, dieses Trauma zu umhüllen und in die unterste Schublade auf Nimmerwiedersehen verschwinden zu lassen. Dies gelingt leider nicht dauerhaft. Durch bestimmte existentielle Belastungen oder Lebenskrisen kann dieses Trauma aufgrund von Resonanzprinzipien eines Tages wieder aktiv werden.

Es gibt aber auch Fälle, wo der Zentralkonflikt aus heiterem Himmel aktiv werden kann. Dies erkläre ich mir dadurch, daß sich Menschen, wenn sie sich weiterentwickeln und seelisch höher schwingen, eines Tages auf einer Schwingungsebene befinden, die dann in Resonanz mit ihrem Zentralkonflikt geht. Es ist vergleichbar mit einem Autoreifen, der wegen Unwucht bei höherer Geschwindigkeit anfängt zu vibrieren.

GralsWelt: Der Zentralkonflikt hat für Sie demnach eine entscheidende Bedeutung für den Charakter eines Menschen?
Banis:
Ja, er legt die Charakterstruktur fest – sanguinisch/hysterisch, melancholisch/schizoid, cholerisch/depressiv oder phlegmatisch/zwanghaft; nicht immer vollständig, aber doch in irgendeiner Form nachweisbar. Beim sanguinischen Typ beispielsweise findet sich ausnahmslos das emotional schnell Begeisterte, das Nie-richtig-gut-genug-Sein und „Sich-beweisen-Müssen“. Ein cholerischer Charakter mit einem „Wut-Thema“ wird beispielsweise häufiger Krankheiten entwickeln, die ihren Sitz im Oberbauch haben. In der antiken Heilkunde begegnet einem deshalb in Gestalt des Cholerikers eine Charakterstruktur, die ihre Aggressionen hinunterschluckt und Galleprobleme hat – die Bezeichnung des Cholerikers leitet sich von griechisch „chol“ – für Galle – ab. Im Unterschied zur heutigen Bedeutung von „cholerisch“ handelt es sich dabei um besonders aggressionsgehemmte Menschen, die es allen recht machen wollen und ihre eigenen Bedürfnisse verleugnen, weil sie ihre „Wut“ zu stark verdrängt haben.

GralsWelt: Es gibt unzählige Berichte von Personen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen an ein früheres Erdenleben erinnern können. Einer, der dies akribisch aufgezeichnet hat, war der Psychiater Ian Stevenson. Sie selbst gehen auch von der Existenz wiederholter Erdenleben aus. Welche eigenen Erfahrungen ließen Sie zu dieser Erkenntnis kommen?
Banis:
In meiner Jugend und jungem Erwachsenenalter habe ich Reinkarnation eher für einen Mythos gehalten. In der Mitte meines Lebens habe ich starke Schicksalsprüfungen erlebt, was mich in persönliche Krisen geführt hat. In dieser Zeit kam ich mit diversen Körpertherapien in Berührung und habe erstmalig diesbezügliche Emotionen gehabt, konnte sie damals jedoch noch nicht richtig zuordnen. Hinzu kamen diverse Déjí -vu-Erlebnisse mit Gegenden und Volksstämmen, zu denen ich mich stärker hingezogen fühle. Es gab nachfolgend medial begabte Patienten, die mir bestätigen konnten, daß ich dort früher gelebt habe. So ließ ich dieses Thema mehr und mehr in mir zu. In der Folge traf ich auf Menschen mit eigenen tiefgreifenden Reinkarnationserfahrungen und las einige Bücher zu diesem Thema. Aus meiner eigenen Praxiserfahrung kamen dann weitere Bestätigungen dazu, wenn ich zum Beispiel bei Menschen, die aus intakten Familien kamen, aus einem guten sozialen Umfeld, gewisse Verhaltensstörungen fand, die sich sonst anhand der Biographie dieses Lebens nicht erklären ließen. Oder wenn ich bei einem Neugeborenen beispielsweise einen Konflikt finde, als erstes die Mutter frage, ob sie in der Schwangerschaft irgendwie mit diesem Thema zu tun hatte, und sie dies verneint, aktuell dieses Konfliktthema bei dem Kind auch nicht sinnvoll begründet werden kann, dann gehe ich davon aus, daß die kindliche Seele diesen Konflikt aus früheren Leben mitbringt. Oft decken sich darüber hinaus die von uns gefundenen Konfliktthemen mit Erfahrungen in der Reinkarnationstherapie, also den therapeutisch geführten Rückführungen in frühere Leben. Wie bei einem Puzzle passen dabei alle Teile zusammen, die aus dem jetzigen Leben nicht sinnvoll hergeleitet werden können.

GralsWelt: In diesem Zusammenhang liegt es nahe, sich auch einmal die Konflikte von eineiigen Zwillingen näher zu betrachten …
Banis:
Das Schicksal wollte es so, daß sich in meinem engeren Familienkreis eineiige Zwillinge befinden. Ich habe beide getestet und behandelt. Auch unter meinen Patienten befanden sich mitunter eineiige Zwillinge. Und tatsächlich hatten sie oft unterschiedliche Zentralkonflikte und Persönlichkeitsstrukturen, was sich genetisch eben nicht erklären läßt. Normalerweise glaubt man heute in der Wissenschaft, daß uns allein unsere Gene festlegen. Man kann aber vermuten, daß wir zusätzlich eine reinkarnierende Seele besitzen, die persönliche Eigenschaften ebenso wie Konflikte ins nächste Leben transportiert, und die sind bei Zwillingen ebenso unterschiedlich wie bei allen anderen Menschen auch.

GralsWelt: In einem Ihrer Bücher erwähnen Sie einen Patienten, der sich an die Entstehung eines Zentralkonfliktes in einem früheren Leben erinnern konnte …
Banis:
Es handelte sich um einen Mann mit einer Psychose. Er konnte vermutlich durch seine Krankheit diese sogenannten transpersonalen Ebenen seiner Seele leichter erreichen, was sonst nur in Trance und durch Drogen wie Halluzinogene möglich ist. Er hatte kurz nach Beginn der Konfliktbehandlung einen Traum. Den Schauplatz dürfte man anhand der Schilderungen wohl dem alten Mesopotamien zuordnen. Er sah sich als Soldat auf einem Schlachtfeld, hatte eine schwere Verletzung und konnte sich nicht mehr fortbewegen. Er mußte in seiner Vision erleben, wie ihn Geier bei lebendigem Leibe auffraßen, er fühlte dabei eine völlige Hilflosigkeit. Der Zentralkonflikt, den ich kurz vorher bei ihm getestet habe, war übrigens „Hilflosigkeit“, er paßte also genau. Für mich war das ein Schlüsselerlebnis. Ich glaube, daß die Trauma-Entstehung vermutlich bei den meisten Menschen so oder ähnlich abgelaufen ist, natürlich mit völlig unterschiedlichen Traumata, die dann in grauer Vorzeit, also in weit zurückliegenden Inkarnationen, zur Bildung eines Zentralkonfliktes führte.


GralsWelt: Können Sie uns ein konkretes Beispiel der Wirkungsweise eines Zentralkonfliktes geben?
Banis:
Der Zentralkonflikt hat oft eine Beziehung mit schweren chronischen Krankheiten. Am Beispiel des eben erwähnten jungen Mannes mit dem Konflikt „Hilflosigkeit“ zeigte sich im Rahmen unserer Testung ein schizoider oder melancholischer Charaktertyp; es handelt sich um Menschen, die eine verstärkte Neigung haben, im ersten Chakra (Becken) oder siebten Chakra (Kopf) – die beide zusammengehören -, eine energetische Schwäche zu entwickeln; dadurch sind sie krankheitsanfälliger und neigen auch eher zu Eigenbrötlerei. Der Mann wurde psychiatrisch behandelt und wollte noch zusätzlich etwas tun, deshalb kam er in meine Praxis. Seine Psychose konnten wir mit der Zeit auflösen, die Psychopharmaka konnte er eines Tages absetzen, und er wurde symptomfrei.

GralsWelt: Wenn Sie den Charakter eines Menschen kennen, dann können Sie ja auch wertvolle verbale Hilfestellungen geben?
Banis:
In der Tat, dank der Kenntnis des Temperaments können wir eine typgerechte Lebensberatung anbieten. Jeder Charakter hat bestimmte „Laster“, die er meiden und „Tugenden“, die er fördern sollte. Man kann beispielsweise Eltern recht präzise Erziehungstips geben, die dem Charaktertyp ihres Kindes entsprechen. Bei Beziehungsproblemen sind Empfehlungen hilfreich, wie man mit dem Charaktertyp des Partners am besten zurechtkommt. Und wenn man heiratet, soll man am besten tatsächlich seine sogenannte „bessere Hälfte“ heiraten, also jemanden, der den eigenen Schatten ausgleicht, aber er darf auch nicht zu weit von einem selbst entfernt sein. Zu jedem Charaktertyp paßt deshalb nur ein bestimmter anderer Typ am besten. Erst mit demjenigen fühlt man sich dann „ganz“. Das langfristige Ziel aber ist es, diese Harmonie eines Tages auch in sich allein zu erreichen, ohne die zwingend notwendige Ergänzung durch einen anderen.

GralsWelt: Wie verändert sich der Mensch, wenn der Zentralkonflikt oder alle Konflikte ausgeräumt sind?
Banis:
Der Mensch ist potentiell freier und offener geworden, nicht mehr so getrieben, und kann anfangen, sich innerhalb seiner Charakterstruktur harmonischer zu verhalten. Bei Kindern und geistig hochschwingenden Menschen erlebt man das besonders deutlich. Viele Menschen berichten, daß sie viel authentischer werden, anpassungs- und dennoch durchsetzungsfähiger und selbstbestimmter. Vorher eher rationale Menschen fangen an, emotionaler zu werden, früher verschlossene Menschen gehen plötzlich eher auf andere Menschen zu. Bei einfach strukturierten Menschen habe ich festgestellt, daß sich mehr Potentiale zeigen, bemerkbar meist anhand kleiner Veränderungen in der Lebensführung, was zunächst nur die näheren Angehörigen bemerken. Je höher ein Mensch geistig schwingt und je offener er für eine Arbeit an sich selbst und in seinem Leben überhaupt ist, desto besser werden die Behandlungserfolge sein. Der Unterschied zwischen der Auflösung zunächst des Zentralkonfliktes im Gegensatz zu der nachfolgenden Auflösung aller Konflikte liegt im Prinzip darin, daß es der Gruppe der ohnehin schon höher schwingenden Menschen einen bemerkenswerten, noch nie erlebten Durchbruch im Leben bringt. Mit jedem weiteren bearbeiteten Konflikt haben Menschen dann oft das Gefühl, sich selbst immer näher zu kommen. Der einmal erworbene Charakter löst sich aber deshalb nicht auf, also man vereinigt nicht plötzlich alle Charaktertypen gleichermaßen in sich, wie man zunächst vielleicht erwarten könnte. Lebenserfahrung wird dadurch nicht einfach gelöscht. Der Mensch hat aber ein größeres Potential, das Leben in die eigene Hand zu nehmen, mehr Bereitschaft, an sich zu arbeiten, weil Energieblockaden aufgelöst sind.

Auch der Kausalwert – das ist die Fähigkeit zur Intuition – nimmt deutlich zu, was wir testen können. Dieses Potential aber auch zu leben, obliegt dem freien Willen jedes einzelnen.

Jedem Energiezentrum im menschlichen Körper sind bestimmte Charaktertypen zugeordnet. Dieses Schema nach Dr. Reimar Banis zeigt, welche Typen mit welchem Energiezentrum korrespondieren.
GralsWelt: Welches übergeordnete Ziel eines jeden Menschen existiert Ihrer Meinung nach neben dem verständlichen Wunsch nach körperlicher und seelischer Gesundheit? Was ist der Sinn menschlicher Weiterentwicklung, und wie kann eine Konfliktlösung mit dazu beitragen, ein Ziel zu erreichen?
Banis:
Ich vermute, daß Menschen im Zuge der entstehenden Zivilisationen und Kulturen aufgrund immer wiederkehrender kriegerischer Auseinandersetzungen Traumata erlitten haben, die damals in ihrer Seele zu starken emotionalen Verhärtungen führten. Im Zuge späterer Inkarnationen wiederholt sich dann das alte Trauma. Erfahrene Reinkarnations-Therapeuten wie der britische Psychoanalytiker Dr. Roger Woolger sehen das ganz ähnlich. Auch Körperpsychotherapeuten, die mit sehr tiefen Schichten des Unbewußten arbeiten, wie etwa die Norwegerin Gerda Boyesen, haben die gleiche Auffassung entwickelt. Wenn also völlig verschieden arbeitende Therapeuten unabhängig voneinander zu gleichen Schlußfolgerungen gelangen, spricht das meines Erachtens sehr für den Wahrheitsgehalt einer solchen These. Alles fügt sich dann wie bei einem Puzzle perfekt zusammen. Meine Vorstellung geht dahin, daß ein stark wirkendes seelisches Trauma sich in der Folge energetisch zu einem Zentralkonflikt ausgebildet hat, der auf Dauer gewisse seelische Verhärtungen und Abwehrhaltungen zur Folge hat, die sich wiederum einem bestimmten Charaktertyp zuordnen lassen. Die sich reinkarnierende Seele hat gewissermaßen bestimmte Verdrängungsmuster entwickelt, die zu ihrer zweiten Natur werden. Das erklärt auch, warum man sie später so schwer erkennen und noch schwerer loswerden kann. Weitere Konflikte bauen sich dann in späteren Leben auf diesen Zentralkonflikt auf, die aber nicht zwangsläufig weniger belastend sein müssen. In der Anfangszeit der menschlichen Zivilisation waren die Menschen eher kindlich unschuldig, danach kam mit dem Zentralkonflikt der berühmte Sündenfall, und die Unschuld war damit dauerhaft verlorengegangen.

Es blieb danach die Sehnsucht nach der verlorenen Ganzheit. Irgendwann möchte das wahre Innere eines Menschen wieder zum Vorschein kommen. Und wenn sich der Mensch eines Tages von den Verkrustungen befreit hat, ist die Seele veredelt, reifer geworden, sie hat dann ein (Sich-)Selbstbewußtsein entwickelt, eine charakterliche Harmonie erreicht.

GralsWelt: Vielen Dank für das höchst interessante Gespräch!


Literatur:
Banis Reimar, Durch Energieheilung zu neuem Leben, Atlas der psychosomatischen Energetik 1, Via Nova, 2007, 3. Auflage, ISBN 3936486158
Banis Reimar, Spirituelle Energiemedizin, Atlas der psychosomatischen Energetik 2, Via Nova, 2007, 1. Auflage, ISBN 3866160550
Banis Reimar, Psychosomatische Energetik, VAK-Verlag, 2005, 2. Auflage, ISBN 3935767285
Banis Ulrike, Handbuch der Psychosomatischen Energetik, Co`med Verlag, 3. Auflage, ISBN 3934672124

Dr. Reimar Banis


Dr. Banis ist Facharzt für Allgemeinmedizin/Naturheilverfahren. Geboren in West-Berlin. Seit 1975 Heilpraktiker nach zweijähriger Ausbildung an der DH Ganztagsschule Bochum. Studium der Humanmedizin an der Universität Heidelberg. Promotion über Thermoregulation und Herde sowie amerikanisches Staatsexamen (ECFMG) 1984. Von 1985 bis 1999 als hausärztlich tätiger Kassenarzt niedergelassen, seitdem privatärztliche Tätigkeit. Jahrelang ärztlicher Schulungsleiter für die Vegatest-Methode. Mitentwicklung des Segmentelektrogramms und der Thermoregulation. Weltweite Seminartätigkeit über die Psychosomatische Energetik, einer neuen naturheilkundlichen Methode. Derzeit in einer privatärztlichen Gemeinschaftspraxis tätig.

Kontakt: Rubimed AG, Grossmatt 3, CH 6052 Hergiswil, www.rubimed.com (inkl. Therapeutensuche)

 



GralsWelt: In der „Psychosomatischen Energetik“ werden einige spezielle Begriffe verwendet, über die wir gerne Näheres erfahren möchten. So erfolgt die Behandlung verschiedener Konflikte eines Menschen nach dem sogenannten Zwiebelschalenprinzip. Was bedeutet das?
Banis:
Die Konfliktbehandlung hat sich historisch ergeben. Vorerst entwickelte ich die entsprechenden homöopathischen Komplexmittel, um Konflikte gleichen Inhalts durch Resonanz aufzulösen. Zunächst zeigte sich bei fast allen Patienten nur ein Konflikt, der daraufhin behandelt wurde. Nach einigen Monaten der Konflikttherapie stellte sich heraus, daß ein bestimmter Konflikt im Durchschnitt drei bis fünf Monate behandelt werden muß, bevor er ganz verschwunden ist. Nach dessen Auflösung trat – für uns zunächst überraschend – ein neuer Konflikt in den Vordergrund. Diesen Vorgang haben wir mittlerweile als ein Gesetz erkannt, das heißt, die meisten Menschen haben zahlreiche Konflikte in ihrem Unbewußten. Nur bei Kindern und hoch spirituellen Menschen finden sich manchmal lediglich ein bis zwei Konflikte. Für die allermeisten Menschen ist die durch die „Psychosomatische Energetik“ unterstützte Bewältigung von Konflikten daher ein länger währender Prozeß, wie bei einem Bergtagebau, wo man in immer weiteren Schichten nach unten kommt. Viele Menschen kommen im Verlauf der Behandlung durch Träumen immer weiter in die Kindheit, gelangen dabei in tiefere Schichten ihrer tiefen Emotionen, daher wurde der Begriff „Zwiebelschalenprinzip“ geprägt. Die Menschen öffnen sich dabei immer mehr. Wir behandeln im übrigen grundsätzlich immer schrittweise das, was offensichtlich jetzt gerade – warum auch immer – an der Reihe ist. Wir versuchen nicht gewaltsam, verschlossene Türen zu öffnen. Es ist ein langsamer Wachstumsprozeß, der meist unmerklich zu einer Verbesserung des Gesamtzustandes führt. Fließt die Lebensenergie dann stärker, kommt es vermutlich zur Aktivierung älterer Konfliktebenen, wie wenn in einem alten Flußbett zuvor liegengebliebener Schlamm aufgewühlt wird, sobald das Wasser wieder stärker fließt.

GralsWelt: Sie haben auch den Begriff des „Zentralkonfliktes“ geprägt. Was verbirgt sich dahinter?
Banis:
Der Zentralkonflikt ist das, was einen Menschen in seiner Vergangenheit am meisten geängstigt hat, wovor er sich heute noch schützen möchte. Es ist ein Trauma, das seelische und körperliche Krankheiten präformiert, weil es eine zentrale Bedeutung für das Stoffwechselsystem und auch den Charakter eines Menschen hat. Es kann sich um eine Enttäuschung handeln, es kann sein, daß man Ängste hat, was auch immer; es ist etwas, wo der Mensch existentiell bedroht und seelisch ins Mark getroffen wurde. Aus Gründen des Selbstschutzes versucht man dann – bildlich gesprochen -, dieses Trauma zu umhüllen und in die unterste Schublade auf Nimmerwiedersehen verschwinden zu lassen. Dies gelingt leider nicht dauerhaft. Durch bestimmte existentielle Belastungen oder Lebenskrisen kann dieses Trauma aufgrund von Resonanzprinzipien eines Tages wieder aktiv werden.

Es gibt aber auch Fälle, wo der Zentralkonflikt aus heiterem Himmel aktiv werden kann. Dies erkläre ich mir dadurch, daß sich Menschen, wenn sie sich weiterentwickeln und seelisch höher schwingen, eines Tages auf einer Schwingungsebene befinden, die dann in Resonanz mit ihrem Zentralkonflikt geht. Es ist vergleichbar mit einem Autoreifen, der wegen Unwucht bei höherer Geschwindigkeit anfängt zu vibrieren.

GralsWelt: Der Zentralkonflikt hat für Sie demnach eine entscheidende Bedeutung für den Charakter eines Menschen?
Banis:
Ja, er legt die Charakterstruktur fest – sanguinisch/hysterisch, melancholisch/schizoid, cholerisch/depressiv oder phlegmatisch/zwanghaft; nicht immer vollständig, aber doch in irgendeiner Form nachweisbar. Beim sanguinischen Typ beispielsweise findet sich ausnahmslos das emotional schnell Begeisterte, das Nie-richtig-gut-genug-Sein und „Sich-beweisen-Müssen“. Ein cholerischer Charakter mit einem „Wut-Thema“ wird beispielsweise häufiger Krankheiten entwickeln, die ihren Sitz im Oberbauch haben. In der antiken Heilkunde begegnet einem deshalb in Gestalt des Cholerikers eine Charakterstruktur, die ihre Aggressionen hinunterschluckt und Galleprobleme hat – die Bezeichnung des Cholerikers leitet sich von griechisch „chol“ – für Galle – ab. Im Unterschied zur heutigen Bedeutung von „cholerisch“ handelt es sich dabei um besonders aggressionsgehemmte Menschen, die es allen recht machen wollen und ihre eigenen Bedürfnisse verleugnen, weil sie ihre „Wut“ zu stark verdrängt haben.

GralsWelt: Es gibt unzählige Berichte von Personen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen an ein früheres Erdenleben erinnern können. Einer, der dies akribisch aufgezeichnet hat, war der Psychiater Ian Stevenson. Sie selbst gehen auch von der Existenz wiederholter Erdenleben aus. Welche eigenen Erfahrungen ließen Sie zu dieser Erkenntnis kommen?
Banis:
In meiner Jugend und jungem Erwachsenenalter habe ich Reinkarnation eher für einen Mythos gehalten. In der Mitte meines Lebens habe ich starke Schicksalsprüfungen erlebt, was mich in persönliche Krisen geführt hat. In dieser Zeit kam ich mit diversen Körpertherapien in Berührung und habe erstmalig diesbezügliche Emotionen gehabt, konnte sie damals jedoch noch nicht richtig zuordnen. Hinzu kamen diverse Déjí -vu-Erlebnisse mit Gegenden und Volksstämmen, zu denen ich mich stärker hingezogen fühle. Es gab nachfolgend medial begabte Patienten, die mir bestätigen konnten, daß ich dort früher gelebt habe. So ließ ich dieses Thema mehr und mehr in mir zu. In der Folge traf ich auf Menschen mit eigenen tiefgreifenden Reinkarnationserfahrungen und las einige Bücher zu diesem Thema. Aus meiner eigenen Praxiserfahrung kamen dann weitere Bestätigungen dazu, wenn ich zum Beispiel bei Menschen, die aus intakten Familien kamen, aus einem guten sozialen Umfeld, gewisse Verhaltensstörungen fand, die sich sonst anhand der Biographie dieses Lebens nicht erklären ließen. Oder wenn ich bei einem Neugeborenen beispielsweise einen Konflikt finde, als erstes die Mutter frage, ob sie in der Schwangerschaft irgendwie mit diesem Thema zu tun hatte, und sie dies verneint, aktuell dieses Konfliktthema bei dem Kind auch nicht sinnvoll begründet werden kann, dann gehe ich davon aus, daß die kindliche Seele diesen Konflikt aus früheren Leben mitbringt. Oft decken sich darüber hinaus die von uns gefundenen Konfliktthemen mit Erfahrungen in der Reinkarnationstherapie, also den therapeutisch geführten Rückführungen in frühere Leben. Wie bei einem Puzzle passen dabei alle Teile zusammen, die aus dem jetzigen Leben nicht sinnvoll hergeleitet werden können.

GralsWelt: In diesem Zusammenhang liegt es nahe, sich auch einmal die Konflikte von eineiigen Zwillingen näher zu betrachten …
Banis:
Das Schicksal wollte es so, daß sich in meinem engeren Familienkreis eineiige Zwillinge befinden. Ich habe beide getestet und behandelt. Auch unter meinen Patienten befanden sich mitunter eineiige Zwillinge. Und tatsächlich hatten sie oft unterschiedliche Zentralkonflikte und Persönlichkeitsstrukturen, was sich genetisch eben nicht erklären läßt. Normalerweise glaubt man heute in der Wissenschaft, daß uns allein unsere Gene festlegen. Man kann aber vermuten, daß wir zusätzlich eine reinkarnierende Seele besitzen, die persönliche Eigenschaften ebenso wie Konflikte ins nächste Leben transportiert, und die sind bei Zwillingen ebenso unterschiedlich wie bei allen anderen Menschen auch.

GralsWelt: In einem Ihrer Bücher erwähnen Sie einen Patienten, der sich an die Entstehung eines Zentralkonfliktes in einem früheren Leben erinnern konnte …
Banis:
Es handelte sich um einen Mann mit einer Psychose. Er konnte vermutlich durch seine Krankheit diese sogenannten transpersonalen Ebenen seiner Seele leichter erreichen, was sonst nur in Trance und durch Drogen wie Halluzinogene möglich ist. Er hatte kurz nach Beginn der Konfliktbehandlung einen Traum. Den Schauplatz dürfte man anhand der Schilderungen wohl dem alten Mesopotamien zuordnen. Er sah sich als Soldat auf einem Schlachtfeld, hatte eine schwere Verletzung und konnte sich nicht mehr fortbewegen. Er mußte in seiner Vision erleben, wie ihn Geier bei lebendigem Leibe auffraßen, er fühlte dabei eine völlige Hilflosigkeit. Der Zentralkonflikt, den ich kurz vorher bei ihm getestet habe, war übrigens „Hilflosigkeit“, er paßte also genau. Für mich war das ein Schlüsselerlebnis. Ich glaube, daß die Trauma-Entstehung vermutlich bei den meisten Menschen so oder ähnlich abgelaufen ist, natürlich mit völlig unterschiedlichen Traumata, die dann in grauer Vorzeit, also in weit zurückliegenden Inkarnationen, zur Bildung eines Zentralkonfliktes führte.


GralsWelt: Können Sie uns ein konkretes Beispiel der Wirkungsweise eines Zentralkonfliktes geben?
Banis:
Der Zentralkonflikt hat oft eine Beziehung mit schweren chronischen Krankheiten. Am Beispiel des eben erwähnten jungen Mannes mit dem Konflikt „Hilflosigkeit“ zeigte sich im Rahmen unserer Testung ein schizoider oder melancholischer Charaktertyp; es handelt sich um Menschen, die eine verstärkte Neigung haben, im ersten Chakra (Becken) oder siebten Chakra (Kopf) – die beide zusammengehören -, eine energetische Schwäche zu entwickeln; dadurch sind sie krankheitsanfälliger und neigen auch eher zu Eigenbrötlerei. Der Mann wurde psychiatrisch behandelt und wollte noch zusätzlich etwas tun, deshalb kam er in meine Praxis. Seine Psychose konnten wir mit der Zeit auflösen, die Psychopharmaka konnte er eines Tages absetzen, und er wurde symptomfrei.

GralsWelt: Wenn Sie den Charakter eines Menschen kennen, dann können Sie ja auch wertvolle verbale Hilfestellungen geben?
Banis:
In der Tat, dank der Kenntnis des Temperaments können wir eine typgerechte Lebensberatung anbieten. Jeder Charakter hat bestimmte „Laster“, die er meiden und „Tugenden“, die er fördern sollte. Man kann beispielsweise Eltern recht präzise Erziehungstips geben, die dem Charaktertyp ihres Kindes entsprechen. Bei Beziehungsproblemen sind Empfehlungen hilfreich, wie man mit dem Charaktertyp des Partners am besten zurechtkommt. Und wenn man heiratet, soll man am besten tatsächlich seine sogenannte „bessere Hälfte“ heiraten, also jemanden, der den eigenen Schatten ausgleicht, aber er darf auch nicht zu weit von einem selbst entfernt sein. Zu jedem Charaktertyp paßt deshalb nur ein bestimmter anderer Typ am besten. Erst mit demjenigen fühlt man sich dann „ganz“. Das langfristige Ziel aber ist es, diese Harmonie eines Tages auch in sich allein zu erreichen, ohne die zwingend notwendige Ergänzung durch einen anderen.

GralsWelt: Wie verändert sich der Mensch, wenn der Zentralkonflikt oder alle Konflikte ausgeräumt sind?
Banis:
Der Mensch ist potentiell freier und offener geworden, nicht mehr so getrieben, und kann anfangen, sich innerhalb seiner Charakterstruktur harmonischer zu verhalten. Bei Kindern und geistig hochschwingenden Menschen erlebt man das besonders deutlich. Viele Menschen berichten, daß sie viel authentischer werden, anpassungs- und dennoch durchsetzungsfähiger und selbstbestimmter. Vorher eher rationale Menschen fangen an, emotionaler zu werden, früher verschlossene Menschen gehen plötzlich eher auf andere Menschen zu. Bei einfach strukturierten Menschen habe ich festgestellt, daß sich mehr Potentiale zeigen, bemerkbar meist anhand kleiner Veränderungen in der Lebensführung, was zunächst nur die näheren Angehörigen bemerken. Je höher ein Mensch geistig schwingt und je offener er für eine Arbeit an sich selbst und in seinem Leben überhaupt ist, desto besser werden die Behandlungserfolge sein. Der Unterschied zwischen der Auflösung zunächst des Zentralkonfliktes im Gegensatz zu der nachfolgenden Auflösung aller Konflikte liegt im Prinzip darin, daß es der Gruppe der ohnehin schon höher schwingenden Menschen einen bemerkenswerten, noch nie erlebten Durchbruch im Leben bringt. Mit jedem weiteren bearbeiteten Konflikt haben Menschen dann oft das Gefühl, sich selbst immer näher zu kommen. Der einmal erworbene Charakter löst sich aber deshalb nicht auf, also man vereinigt nicht plötzlich alle Charaktertypen gleichermaßen in sich, wie man zunächst vielleicht erwarten könnte. Lebenserfahrung wird dadurch nicht einfach gelöscht. Der Mensch hat aber ein größeres Potential, das Leben in die eigene Hand zu nehmen, mehr Bereitschaft, an sich zu arbeiten, weil Energieblockaden aufgelöst sind.

Auch der Kausalwert – das ist die Fähigkeit zur Intuition – nimmt deutlich zu, was wir testen können. Dieses Potential aber auch zu leben, obliegt dem freien Willen jedes einzelnen.

Jedem Energiezentrum im menschlichen Körper sind bestimmte Charaktertypen zugeordnet. Dieses Schema nach Dr. Reimar Banis zeigt, welche Typen mit welchem Energiezentrum korrespondieren.
GralsWelt: Welches übergeordnete Ziel eines jeden Menschen existiert Ihrer Meinung nach neben dem verständlichen Wunsch nach körperlicher und seelischer Gesundheit? Was ist der Sinn menschlicher Weiterentwicklung, und wie kann eine Konfliktlösung mit dazu beitragen, ein Ziel zu erreichen?
Banis:
Ich vermute, daß Menschen im Zuge der entstehenden Zivilisationen und Kulturen aufgrund immer wiederkehrender kriegerischer Auseinandersetzungen Traumata erlitten haben, die damals in ihrer Seele zu starken emotionalen Verhärtungen führten. Im Zuge späterer Inkarnationen wiederholt sich dann das alte Trauma. Erfahrene Reinkarnations-Therapeuten wie der britische Psychoanalytiker Dr. Roger Woolger sehen das ganz ähnlich. Auch Körperpsychotherapeuten, die mit sehr tiefen Schichten des Unbewußten arbeiten, wie etwa die Norwegerin Gerda Boyesen, haben die gleiche Auffassung entwickelt. Wenn also völlig verschieden arbeitende Therapeuten unabhängig voneinander zu gleichen Schlußfolgerungen gelangen, spricht das meines Erachtens sehr für den Wahrheitsgehalt einer solchen These. Alles fügt sich dann wie bei einem Puzzle perfekt zusammen. Meine Vorstellung geht dahin, daß ein stark wirkendes seelisches Trauma sich in der Folge energetisch zu einem Zentralkonflikt ausgebildet hat, der auf Dauer gewisse seelische Verhärtungen und Abwehrhaltungen zur Folge hat, die sich wiederum einem bestimmten Charaktertyp zuordnen lassen. Die sich reinkarnierende Seele hat gewissermaßen bestimmte Verdrängungsmuster entwickelt, die zu ihrer zweiten Natur werden. Das erklärt auch, warum man sie später so schwer erkennen und noch schwerer loswerden kann. Weitere Konflikte bauen sich dann in späteren Leben auf diesen Zentralkonflikt auf, die aber nicht zwangsläufig weniger belastend sein müssen. In der Anfangszeit der menschlichen Zivilisation waren die Menschen eher kindlich unschuldig, danach kam mit dem Zentralkonflikt der berühmte Sündenfall, und die Unschuld war damit dauerhaft verlorengegangen.

Es blieb danach die Sehnsucht nach der verlorenen Ganzheit. Irgendwann möchte das wahre Innere eines Menschen wieder zum Vorschein kommen. Und wenn sich der Mensch eines Tages von den Verkrustungen befreit hat, ist die Seele veredelt, reifer geworden, sie hat dann ein (Sich-)Selbstbewußtsein entwickelt, eine charakterliche Harmonie erreicht.

GralsWelt: Vielen Dank für das höchst interessante Gespräch!


Literatur:
Banis Reimar, Durch Energieheilung zu neuem Leben, Atlas der psychosomatischen Energetik 1, Via Nova, 2007, 3. Auflage, ISBN 3936486158
Banis Reimar, Spirituelle Energiemedizin, Atlas der psychosomatischen Energetik 2, Via Nova, 2007, 1. Auflage, ISBN 3866160550
Banis Reimar, Psychosomatische Energetik, VAK-Verlag, 2005, 2. Auflage, ISBN 3935767285
Banis Ulrike, Handbuch der Psychosomatischen Energetik, Co`med Verlag, 3. Auflage, ISBN 3934672124

Dr. Reimar Banis


Dr. Banis ist Facharzt für Allgemeinmedizin/Naturheilverfahren. Geboren in West-Berlin. Seit 1975 Heilpraktiker nach zweijähriger Ausbildung an der DH Ganztagsschule Bochum. Studium der Humanmedizin an der Universität Heidelberg. Promotion über Thermoregulation und Herde sowie amerikanisches Staatsexamen (ECFMG) 1984. Von 1985 bis 1999 als hausärztlich tätiger Kassenarzt niedergelassen, seitdem privatärztliche Tätigkeit. Jahrelang ärztlicher Schulungsleiter für die Vegatest-Methode. Mitentwicklung des Segmentelektrogramms und der Thermoregulation. Weltweite Seminartätigkeit über die Psychosomatische Energetik, einer neuen naturheilkundlichen Methode. Derzeit in einer privatärztlichen Gemeinschaftspraxis tätig.

Kontakt: Rubimed AG, Grossmatt 3, CH 6052 Hergiswil, www.rubimed.com (inkl. Therapeutensuche)

 



Autor: Claus Georg Tornai

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Spätestens seit dem grandiosen Erfolg beim Schleswig-Holstein-Festival 2009 mit dem Brahms-Doppelkonzert an der Seite von Anne-Sophie Mutter und dem Dirigenten Christoph Eschenbach, bei dem er mit dem Leonard-Bernstein-Award ausgezeichnet wurde, gehört der 25jährige Leonard Elschenbroich zu …

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Sarah Neef

„Ich kann nicht hören, aber horchen!“

Wie ist es, wenn man taub geboren wird und von den Lippen lesen lernen muß? Wird man mit vielen Vorurteilen konfrontiert, vielleicht sogar als zurückgeblieben oder dumm eingestuft? Welche Fähigkeiten kann man sich erarbeiten? Sarah Neef gab auf solche Fragen in ihrem packenden Buch „Im …

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Dr.-Ing. Franz Past

Das „GPS“ der Tiere

Beim Thema „Navigation“ denkt man an Kompaß, Landkarten oder an die neuere Errungenschaft des „GPS“ (Global Position-ing System). Wenn man demgegenüber aber die Navigationsleistungen von Tieren betrachtet, erscheinen unsere technischen Entwicklungen ziemlich banal. Es ist immer wieder …

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GralsWelt 57/2010

„Wir führen den Dritten Weltkrieg - gegen die Natur!“

Die meisten kennen den engagierten Journalisten und Umweltaktivisten aus dem ARD-Politmagazin »Report«. Als Pionier der ersten Stunde setzt Franz Alt sich für die Etablierung erneuerbarer Energien ein und ist – wie sich im Interview zeigte – nach wie vor ein hellwacher Geist, der voller …

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Prof. Mathias Binswanger

Geld macht doch (nicht) glücklich

Welche Rolle spielen Geld und Besitztum für das Glück? Werner Huemer sprach darüber mit Prof. Mathias Binswanger, Glücksforscher und Professor für Volkswirtschaftslehre in der Schweiz. …

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Claus Georg Tornai

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Die Passionsfestspiele 2010 in Oberammergau

Ein bayerisches Alpendorf im Ausnahmezustand!

Die Luft ist spannungsgeladen, Touristen strömen in die mittelalterliche Gemeinde, der ganze Ort scheint sich auf den Straßen zu befinden. Der ganze Ort? Eher der halbe, weil sich der Rest bereits nahe der überdachten Freilichtbühne …

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Martin Schott

Die geheimnisvolle Macht der Gedanken

Martin Schott veröffentlichte im Verlag der Stiftung Gralsbotschaft ein erfolgreiches Taschenbuch, das auch als Hörbuch erhältlich ist: „Die geheimnisvolle Macht der Gedanken“. Claus Georg Tornai sprach mit dem Autor. …

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Die Schöpfung erleben Teil 44

Fest für die Sinne

Eine Reise durch Cornwall

Ein Beitrag von Claus Georg Tornai. …

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Eckard Habenicht

Geistiges Heilen

Eckard Habenicht ist Heilmagnetiseur und Geistheiler. Claus Georg Tornai führte mit ihm ein Gespräch über den Begriff des „Heilens“. …

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GralsWelt 42/2007

Geistiges Heilen

Ein Gespräch mit dem Heilmagnetiseur Eckhard Habenicht

In der Bibel sind viele Zitate zu „Wundertaten“ des Gottessohnes Jesus zu finden. Am bekanntesten dürften die Berichte von der Auferweckung des Lazarus, die Heilung eines Aussätzigen und eines blindgeborenen Kindes sowie die …

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