„Altern ist eine Zumutung“, sagte Loriot kurz vor seinem 80. Geburtstag – und brachte damit auf den Punkt, was wohl viele Menschen an sich selbst erleben: das unaufhaltsame Nachlassen der körperlichen Fähigkeiten oder das Erleben, daß manches „nicht mehr so geht wie früher“, führen oft zu einer tiefen Verbitterung. Aber sind das Alter und der nahende Lebensabend wirklich nur Gegebenheiten, die man mehr oder weniger zähneknirschend hinnehmen muß, weil sich an den biologischen Tatsachen eben nichts ändern läßt? Oder liegt auch im Altern ein verborgener Sinn – den wir nur deshalb nicht erkennen, weil unsere Wahrnehmung zu einseitig ausgerichtet ist?
Angesichts des Leides auf der Welt fragen sich unzählige Menschen, weshalb Gott so viel Kummer und Schmerz zuläßt, weshalb er die Menschheit für ihre Schwächen so hart bestraft. Zweifel an der vielbeschworenen göttlichen Liebe, Güte und Barmherzigkeit kommen auf – zu Recht?
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Prof. Götz W. Werner, Chef der Drogeriemarktkette „dm“, ist seit Jahren der wohl engagierteste Verfechter des sogenannten bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). In seinem neuen Buch „1000 € für jeden“ erklärt er, wieso gerade ein vom Staat ausgeschüttetes Grundeinkommen Freiraum für mehr Kreativität und Eigeninitiative schaffen soll. Die Idee: Den Menschen könnte mit diesem radikalen Systemwechsel Sinn und Würde zurückgegeben werden, da sie von wirtschaftlichen Existenzängsten befreit wären ...