Gedankenmüll
Die Verschmutzung der Innenwelt – und was man dagegen tun kann Den Begriff „Müll“ bringen wir üblicherweise nur mit der Außenwelt in Verbindung. Doch auch auf der gedanklichen Ebene können wir „Müll“ erzeugen, also Gedankenformen, die nicht dem fördernden, aufbauenden Kreislauf des Lebens dienen.
Andrea Amrhein beschreibt , was unser Denken auf der feinstofflichen Ebene bewirkt und was wir gegen die Verschmutzung der Innenwelt tun können.
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Gefährliche Gedankenspuren
Stolpersteine auf dem Weg der geistigen Entwicklung Gedanken üben einen machtvollen Einfluß auf das Wohlbefinden und die persönliche Entwicklung aus. Sie leiten unsere Entscheidungen und prägen unser Verhalten. Doch nicht alles, was wir denken, stammt ursprünglich tatsächlich aus uns selbst. Oft genug folgen wir – unkritisch und unbewußt – fremden Gedankenspuren und ahnen nicht, wie leicht beeinflußbar wir sind. Auch das, was wir als „innere Stimme“ des Geistes betrachten, kann von gedanklichen Erwägungen überlagert werden. Diese Gegebenheiten bilden gefährliche Stolpersteine auf dem Lebensweg, mit denen man rechnen sollte …
Ein Beitrag von
Werner Huemer [weiter...]
Hans im Glück oder Pechvogel
Sprichwörter und Redewendungen zum menschlichen SchicksalSchon immer haben Menschen an ein vorbestimmtes Schicksal geglaubt, und Sterndeuter oder Wahrsager meinten Möglichkeiten entdeckt zu haben, dieses Schicksal vorherzusagen. Im Volksmund sind Sprichwörter und Redewendungen überliefert, die zum Ausdruck bringen, daß bestimmte Menschen mit einer bestimmten Schicksalsqualität verbunden sind. So spricht man zum Beispiel vom „Glückspilz“ oder „Pechvogel“.
GralsWelt-Redakteurin
Andrea Amrhein hat sich mit der Symbolik hinter diesen Ausdrücken beschäftigt – und mit einer Tatsache, die ebenfalls zum Sprichwort wurde: „Jeder ist seines Glückes Schmied!“
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Gleich und gleich gesellt sich gern …
Mehr als 50 Ehejahre – ein LebensbeispielMartin Ernst – das Foto zeigt ihn mit seiner Frau Inge – hat sich zum Anlaß der Publikation des GralsWelt-Themenheftes »Weib und Mann« dazu entschlossen, einen Lebens-Rückblick in eigener Sache zu verfassen. Was liegt auch näher, wenn man seit mehr als 50 Jahren glücklich verheiratet ist?
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An einem Sonntagmorgen
Das Erlebnis einer außergewöhnlichen »Psychotherapie«.
In der ersten Zeit war sich Helene unklar darüber, ob sie irgend jemandem erzählen sollte, was sie auf so ungewöhnliche, wundersame Weise erlebt hatte. Unerwartet war ihr an einem Sonntagmorgen innerhalb weniger Minuten oder gar Sekunden Hilfe zuteil geworden, von deren Notwendigkeit sie bis dahin nicht einmal eine Ahnung hatte. „Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumen läßt.“
Natürlich kannte sie Hamlets Ausspruch in Shakespeares gleichnamigem Drama. Oft zitiert, hatte sie gleich anderen daran geglaubt, nun aber waren diese Worte für sie lebendig geworden, und sie glaubte nicht nur, sondern wußte darum, wie wahr sie sind, und das ist unvergleichlich …
Von Elfriede Herb [weiter...]
Lebensfreude, Lust und Last
„Wie würden Sie den Begriff Lust bewerten? Ist Lust etwas Gutes?“
Lust – wie kaum ein anderer Begriff grenzt dieser das irdische Leben vom geistigen ab. Doch kaum ein Begriff wurde und wird bis heute so gründlich mißverstanden.
Im wesentlichen stehen einander ja seit Jahrhunderten oder eigentlich wohl schon seit Jahrtausenden zwei gesellschaftliche „Lager“ gegenüber – ohne Verständnis für die jeweils andere gedankliche Position.
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Heilende Bewegung für Leib und Seele
Der Begriff Hippotherapie leitet sich aus dem griechischen „hippos“ für Pferd und Therapie ab, meint jedoch nicht die Behandlung des Pferdes, sondern die des bedürftigen Menschen unter Zuhilfenahme des Pferdes. Ärzte und Physiotherapeuten entdeckten die ausgleichende Wirkung des rhythmischen Bewegtwerdens auf dem Pferderücken bei verschiedenen Störungen und Krankheitsbildern.
Heute gilt diese Therapie als Bestandteil und Ergänzung krankengymnastischer Behandlungsmaßnahmen und kann speziell dort helfen, wo herkömmliche Methoden nichts mehr bewirken können. Dabei dient das Pferd als wunderbares Medium, den Patienten so anzunehmen, wie er ist, ob krank oder behindert, eingeschränkt in seiner Bewegung oder Wahrnehmung.
Von
Birgit Sokol.
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Gemeinsam konfliktfrei entscheiden
Wenn Menschen gezwungen sind, schwerwiegende Entscheidungen gemeinsam zu treffen, scheint es kaum vermeidbar, daß widersprüchliche Meinungen aufeinanderprallen und die Emotionen hochgehen.
Das können wir in kleinen Gruppen wie zum Beispiel der Familie erleben, und es gilt ebenso für große und größte Gruppen der Gesellschaft. Konflikte entstehen jedoch nicht erst durch die angefachten Emotionen, sondern durch deren Ursachen, nämlich durch unterschiedliche Motive, Interessen und Bedürfnisse der Beteiligten.
Von
Siegfried Schrotta und
Erich Visotschnig.
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„Ich lass´ mich nicht behindern!“
Der Schweizer Autor Gérald Métroz – er verlor bei einem Unfall im Alter von 2 Jahren beide Beine – lieferte mit einem neuen Buch, das nun auch in deutscher Sprache erhältlich ist, einen solchen Anstoß: „Ich laß mich nicht behindern!“ lautet der Titel seiner auch durch die Umschlaggestaltung aufsehenerregenden Publikation.
Michael Oort sprach mit ihm über das Schicksal des Behindertseins und über Reaktionen auf das Buch.
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Wege aus der Angst
Angst ist eine Erscheinung, die sich aus unserem heutigen Leben kaum mehr wegdenken läßt. Jeder von uns hat irgendwann in seinem Leben einmal Angst gehabt. Angst ist zunächst eine natürliche Reaktion auf etwas, was uns bedroht. In diesem Sinne übt Angst für uns eine Lebens-, manchmal sogar eine Überlebensfunktion aus. Darüber hinaus gibt es jedoch auch eine Angst, die das natürliche Maß übersteigt, die das Leben eines Menschen beherrschen kann.
Susanne Barknowitz beschreibt in ihrem Beitrag "Wege aus der Angst" Hintergründe der Entstehung von Ängsten.
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Wege aus der Depression
Wenn der Geist des Menschen unterdrückt wird. Depressionen bzw. depressive Verstimmungen nehmen weltweit zu. Man geht davon aus, daß heute bereits mindestens jeder zehnte Mitteleuropäer davon mehr oder minder betroffen ist. Doch wie soll man mit diesem Problem umgehen? Welche hilfreichen Auswege stehen Betroffenen zur Verfügung? Und wie könnten deren Angehörige sinnvoll reagieren?
Diesen Fragen widmen wir uns in einem zweiteiligen Beitrag. Sie erfahren vorerst das Wichtigste über die Ursachen – und in der Folge über praxisbezogene Wege aus der Depression.
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Die bindende „Freiheit“ des Rauchens
Die schwerwiegenden körperlichen Folgen langjährigen Tabakgenusses sind - wenigstens unter Nichtrauchern - weitgehend unumstritten. Doch die Gewohnheit des Rauchens greift tiefer. Sie berührt auch den seelischen Kern des Menschen, seinen Geist.
Wilfried WRUCK erkennt in der Nikotinsucht einen „Menschheitshang“ und plädiert aus eigener Erfahrung für einen Weg aus dieser Sucht, der sich mit zwei Worten beschreiben läßt: Erkenntnis und Überwindung.
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Mein Kind ist tot!
Oder: Das Marterl am Hirschberg
Noch ist es nicht alt, das Marterl am Hirschberg. Einen Winter erst steht es dort, wo der Steig sich scharf nach links wendet und der Blick sich plötzlich auftut bis in die Tannheimer hinüber, nachdem ihn vorher Latschen und verkümmerte Birken den steilen Hang herauf gefangen hielten. Bald darauf steht man vor dem stattlichen Haus und freut sich auf den verdienten Trunk. Damals, an einem schlierig verhangenen Samstag im März, es war der fünfzehnte des Jahres neunzehnhundertachtzig, mittags fünf nach eins, als die Gruppe fröhlicher Buben und Mädchen mit ihrem Führer eine Skitour herauf unternahm ...
Von
Wilfried Wruck. [weiter...]
Begleitung am Sterbebett
Manuskript zu einem Vortag
Der Tod wird in unserer Gesellschaft durchweg tabuisiert. Im allerletzten Abschnitt ihres Erdenlebens müssen viele Menschen allein bleiben – beispielsweise im anonymen Umfeld eines Krankenhauses. Nur wenige haben das Glück, im Kreis ihrer Familie auch noch am Sterbebett eine menschliche Begleitung erleben zu dürfen. Um so wichtiger ist die Arbeit der Hospiz-Helfer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dort, wo unheilbar Kranke auf den Tod zugehen, unter dem Motto „Leben bis zuletzt“ Zuwendung, Anteilnahme, Liebe und Trost zu spenden.
Waltraud Große ist seit mehreren Jahren Hospiz-Helferin und berichtete bei einem Seminar im Rahmen des "Forums GRALSWELT" von Erfahrungen und Konsequenzen aus ihrer Arbeit. Der folgende Text bringt die wichtigsten Ausschnitte aus ihrem Vortrag.
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Ausweg Tod
Der Tod ist das große Tabuthema unserer Gesellschaft. Man spricht nicht gerne über das Sterben – und schon gar nicht dann, wenn jemand freiwillig aus dem Leben scheidet. Der Schrecken, den das Wort „Selbstmord“ ausdrückt, macht ängstlich und hilflos gleichermaßen. Dennoch ist es wichtig, vor einer dramatischen Entwicklung nicht länger die Augen zu verschließen.
Michael G. Vogt, heilkundlicher Psychotherapeut, beleuchtet die Hintergründe dieses alarmierenden Zeitzeichens.
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Die unsichtbaren Fesseln
Nicht nur die Nikotinsucht, kann die geistige Entwicklung beeinträchtigen, es sind auch viele andere „liebe Alltagsgewohnheiten“ die uns aufhalten können.
Auf diese „unsichtbaren Fesseln“ will der Autor
Wilfried Wruck hinweisen. Dabei sollte nicht der Eindruck entstehen, es ginge darum, die Annehmlichkeiten des Lebens generell zu „verteufeln“. Vielmehr will der folgende Beitrag aufzeigen, daß unser Verhalten die Grenze von der „lieben Gewohnheit“ zur innerlichen „Bindung“ leicht überschreiten kann.
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Ein Alkohol-Problem
Es gibt viele Süchte: Arbeitssucht, Spielsucht, Sexualsucht, Nikotinsucht, Tablettensucht, Drogensucht, Alkoholsucht – und, nicht zu vergessen, Selbst-, Herrschund Kritiksucht. Die größten Schäden an Leib und Seele richtet die Alkoholsucht an, obwohl über die sogenannten harten Drogen viel mehr gesprochen wird, weil es sich dabei nicht um eine gesellschaftlich tolerierte Droge wie den Alkohol handelt.
Dr. Gerd Harms befaßt sich am Beispiel des „Alkohol-Problems“ mit der Frage, wie man Suchtkranken helfen kann ...
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Behinderungen: Eine Strafe Gottes?
Kaum eine andere Menschengruppe hat mit so vielen Vorurteilen zu tun wie Behinderte. Während sie von den meisten Mitmenschen „nur“ bemitleidet (aber gleichzeitig auch als nicht vollwertig betrachtet) werden, gibt es andere, die in Behinderungen die Strafe (eines willkürlich handelnden) Gottes oder auch „selbstverschuldetes Karma“ sehen wollen – und daher ihren Blick erst recht abwenden.
Dr. med. Annemarie Banzhaf hat als Ärztin seit vielen Jahren mit Behinderten zu tun und beleuchtet die beiden größten Fehler, die Nichtbehinderte in der Beurteilung behinderter Mitmenschen und im Verhalten ihnen gegenüber machen können.
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Abschiednehmen
Die Notwendigkeit des Abschiednehmens gehört untrennbar zu unserem Leben, das uns – mit dem Ziel der Entwicklung unseres geistigen Bewußtseins – in immer neue Situationen stellt, uns zu innerer Bewegung zwingt. Vom Kindesalter bis zum Greisenalter erlebt jeder Mensch vielfältige Veränderungen, die seine Persönlichkeit zur Entfaltung anregen. Und immer wieder geht es für uns darum, Altvertrautes zu lassen und neue Ufer anzusteuern auf unserer großen Fahrt durch die „Meere“ der Schöpfung.
Hier finden Sie einige Gedanken über die vielen Abschiede, die wir schon im Erdenleben nehmen müssen.
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Schatten auf der Seele
Es gibt erwähnenswerte Persönlichkeiten, Einrichtungen und Organisationen, die sich in engagierter Form mit religiös-weltanschaulichen, anthropologischen oder gesellschaftlichen Themenkreisen befassen.
Einer dieser erwähnenswerten Einrichtungen ist der Verein „Aktion Leben“, welcher sich gegen die Liberalisierung der Abtreibung bzw. die Entwicklung der sogenannten „Schwangerschaftsunterbrechung“ zur Euthanasie einsetzt.
Der Verein bringt unter anderem in loser Folge die Schriftenreihe „Wichtige Zeitdokumente“ heraus, aus deren „Folge 2“ wir hier (in leicht gekürzter Form) einen Beitrag zitieren.
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